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Die Musikaliensammlung der Bibliothek des Schlossmuseums in Łańcut
Digitalisierung im Bereich der polnischen und deutschen Musik

Beata Płoska

Digitalisierung der Łańcuter Musikalien im Kontext der polnischen und der europäischen Kultur

Das Projekt der Digitalisierung von Musikalien aus den Beständen des Łańcuter Schlossmuseums wurde 2010 durch den Verein Horizon (Krakau) unter fachlicher Mitwirkung unserer deutschen Partner und mit großem Engagement seitens des Museums selbst umgesetzt.

Unser Hauptanliegen bei der Umsetzung des Projekts war eine weitreichende, audiovisuelle Digitalisierung. Einerseits fügten wir einen umfangreichen Teil der Bestände an Musikhandschriften und -drucken dem digitalen Katalog der Bibliothek hinzu, andererseits hielten wir – über den grundlegenden Dokumentations- und Archivierungszweck des Vorhabens hinausgehend – ausgewählte Stücke in auditiver Form auf zwei CDs fest. Zusätzlich nahmen wir eine Reihe von Musikdateien mit Teilen einzelner Stücke auf; wir hoffen, dass sie als hilfreiches Informationsmaterial dienen werden. Dank der „Akustischen Digitalisierung“ der Łańcuter Partituren erhält unser Projekt eine starke künstlerische Prägung.

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Tadeusz Baj

Die Bibliothek von Łańcut

Die Potocki-Bibliothek in Łańcut zählt zu den wenigen nach dem 2. Weltkrieg erhaltenen Hausbibliotheken einer Magnatenfamilie.

Sie wurde im Jahre 1798 im Auftrag der damaligen Eigentümerin Łańcuts, der Fürstin Izabela Lubomirska aus dem Hause Czartoryski (1736–1816), der Witwe des Hofmarschalls der polnischen Krone Stanisław Lubomirski (1720–1783), erbaut. Der mehrstöckige Bibliothekspavillon wurde von Christian Piotr Aigner entworfen. Der königliche Architekt entwarf ebenfalls die schönsten Räume des Palasts der Fürstin: den Ballsaal, den Großen Speisesaal und das Kleine Theater.

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Bernadetta Kochman

Perlen neu entdeckt

Seit fast zweihundert Jahren wurden diese Stücke nicht mehr gespielt. Seit zweihundert Jahren wurden die Noten von niemandem benutzt. Als sie endlich das Tageslicht erblickten, übertraf das Ergebnis alle Erwartungen. Nach dem Konzert im Ballsaal des Schlossmuseums Łańcut am Sonntag, den 10. Oktober 2010, das im Rahmen des Projekts „Łańcuter Musikalien“ von Horizon veranstaltet wurde, wollte der Beifall lange nicht verstummen.

Zunächst herrschten Stille und Erwartung. Schließlich ertönten Geigen, Cello, Klavier. Der große Spiegel über dem Marmorkamin ließ die Musiker und Instrumente noch zahlreicher erscheinen. Der Ballsaal – eines der schönsten Gemächer des Łańcuter Schlosses - erglänzte in von Kristallkronleuchtern tausendfach widergespiegelten Lichtern.

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